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Premier Erdogan will Israel aus UNO verbannen

Januar 17, 2009

Türkei und arabische Staaten verschärfen Ton gegenüber Jerusalem.

JERUSALEM (kna). Eigentlich ist die Türkei mit Israel verbündet. Doch seit Beginn der Gazaoffensive verschärfte der türkische Premier Recep Tayyip Erdogan laufend die Kritik an Israel: Am Freitag forderte er sogar, Israels Diplomaten den Zugang zum UN-Hauptquartier in New York zu verwehren.

International ging die Suche nach einem Ausweg aus dem Krieg im Gazastreifen weiter – und eine erste Einigung scheint so gut wie fix, auch wenn sie das Ende der Kämpfe noch nicht besiegelt: Die USA sagen Israel Unterstützung beim Kampf gegen den Waffenschmuggel zu. Israels Außenministerin Tzipi Livni reiste am Freitag nach Washington, um über Details der künftigen Kooperation, vor allem im Bereich der Nachrichtendienste zu beraten. Ziel ist, die zumeist aus dem Iran kommenden Waffenlieferungen abzufangen, bevor sie Ägypten und von dort den Gazastreifen erreichen.

Wut über Tod des Innenministers

Die Hamas zeigt sich gespalten: Einerseits signalisiert man Bereitschaft für eine Feuerpause, andererseits verhärten sich die Positionen. Der Tod von Ex-Hamas-Innenminister Said Sayyam, der einem israelischen Angriff zum Opfer fiel, lässt die Hamas nach Rache rufen. Während Politbürochef Khaled Mashal aus dem syrischen Exil die Fortsetzung der Kämpfe fordert, solange Israels Offensive andauert, signalisiert die Führung im Gazastreifen Kompromissbereitschaft. Mashal, so schimpfte Ahmed Yussuf, politischer Berater von Ex-Hamas-Premier Ismail Haniyeh, „bringt eine fürchterliche Katastrophe über Gaza“.

Mashal wandte sich an die in Doha versammelten arabischen Staats- und Regierungschefs, die zu Beratungen über die Krise zusammengekommen waren. Er forderte den Abbruch der Beziehungen zu Israel. Unterstützt wurde er dabei von Syriens Präsidenten Bashir al-Assad. Katar und Mauretanien kündigten an, ihre Beziehungen zu Israel einzufrieren.

Mit Sayyams Tod zieht sich die Schlinge um den Hals der Führung im Gazastreifen fester zu. Keiner der wichtigen Figuren wagte es, seiner Beerdigung beizuwohnen, an der mehrere tausend Hamas-Anhänger teilnahmen.

(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 17.01.2009)

One Comment leave one →
  1. denizhan uzun permalink
    Januar 30, 2009 2:57 pm

    erdogan hat vollkommen recht mit dem was er gesagt hat.wer israel kritisiertist ist man glech antisemit,nazi oder juden hasser .ein volk was seit tausenden von jahren verfolgt wurde,bekommt ein stück land .das erste was sie machen, sie vertreiben die dort lebenden menschen von deren land.sie wenden methoden der nazis aus dem drittenreich an.man würde doch normaler weise denken das ein volk wie die juden es sind,anders handeln tut als die völker die sie tausende jahre verfolgt,getötet,verschleppt haben .nein der staat der juden ist ein staat der vertreiber mörder und zionisten ,die denken das die ganze welt siedlungsgebiet den juden gehört.FREIHEIT FÜR PALÄSTINA

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