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Sie durchsiebten sie mit Kugeln, Das Blackwater-Massaker aus der Sicht von Betroffenen

Oktober 23, 2007

Über das am 16. September von Söldnern des US-Unternehmens Blackwater Security in der irakischen Hauptstadt Baghdad verübte Massaker, bei dem 17 Zivilisten getötet und 27 weitere teilweise schwer verletzt worden sind, wurde – und wird – in den Medien ausführlich berichtet. Mit einer Ausnahme: bisher waren es eben immer nur „17 Zivilisten“. Namenlos. Gesichtslos.

17 Tote bei einer geschätzten Gesamtzahl von infolge des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges der USA gegen den Irak von mittlerweile 1,2 Millionen. Der Tod im Irak ist mittlerweile so alltäglich, daß er im Ausland kaum noch Beachtung findet – wenn nicht gerade eine derart große Zahl von Zivilisten durch Söldner niedergemäht wird und die Stimmen, die der vorgeblichen „Selbstverteidigung“ widersprechen, zu laut sind.

Bei aller öffentlichen Empörung über den Tod der 17 Zivilisten waren sie aber doch bisher nur genau das: eine statistische Zahl – eben 17 tote „Zivilisten“.

Ein CNN-Artikel vom Dienstag schloß nun diese Lücke zumindest ein Stück weit, indem Photos von zwei der bisher namen- wie gesichtslosen Opfer gezeigt wurden und ihre Angehörigen zu Wort kamen. Aus Angst um ihre Sicherheit hatten die Angehörigen darum gebeten, in dem Bericht nur die Vornamen zu verwenden.

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