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Blockadefolgen

Oktober 18, 2007

Ein Bericht des britischen Guardian vom Freitag zeigt, daß die Folgen der ständig verschärften israelischen Blockade des palästinensischen Gaza-Streifens für die dort lebenden Menschen immer dramatischer werden.

Während Israel behauptet, die Blockade – oder „Sanktionen“ – werde genau dosiert, um katastrophale Zustände zu verhindern, sind die Folgen im Gaza-Streifen doch unübersehbar. „Keine humanitäre Krise im Gaza-Streifen – kein Hunger in den palästinensischen Gebieten“ hieß es in einer Erklärung der israelischen Armee, die kürzlich internationalen Organisationen übergeben wurde.

Worte, die für den palästinensischen Ladenbesitzer Salah Sultan wie beißender Spott klingen müssen.

In seinem Geschäft finden sich derzeit sechs Dosen Sardinen, vier Flaschen Pflanzenöl, eine Packung Windeln, neun Packungen Waffeln und eine große Dose Trockenmilch. Die Packungen von Getreide und Hülsenfrüchten sind geöffnet und in kleinere Portionen aufgeteilt worden, um sie so für die Kunden bezahlbarer zu machen. Über der Tür ist ein Loch. wo früher ein Fernseher stand. Seine Kunden schulden ihm 5.000 Schekel (rund 875 Euro) – er seinen Lieferanten das Doppelte. „Ich habe schon so gut wie geschlossen und ich weiß wirklich nicht, wie lange ich noch weitermachen werde“, sagte er. „Ohne den Laden könnte ich es mit Bügeln oder Taxifahren versuchen. Es liegt in Gottes Händen.“

weiter Freace – Blockadefolgen.

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