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Wenn das Kopftuch im Weg steht « Muslimas Blog

Oktober 16, 2007

Deutsche Musliminnen zwischen Religion und Gesellschaft

Heba Elias

Eine Lehrerin mit Kopftuch? – Nein danke!

Monatelang bewarb sich Heba Elias nach ihrem Sozialpädagogik-Studium an Schulen. Sie wurde zu Vorstellungsgesprächen eingeladen und bekam mehr als einmal die Antwort: Legen sie Ihr Kopftuch ab und wir nehmen Sie sofort. Eigentlich war die 29-Jährige zuversichtlich, schnell einen Job als Lehrerin zu finden. Aber fast zwei Jahre lang hat sie gesucht, bis sie endlich die Stelle…

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2 Kommentare leave one →
  1. ABC permalink
    Oktober 16, 2007 12:55 pm

    “Das Recht Kopftuch zu tragen, ist für mich ein Zeichen für Religionsfreiheit”

    Ja klar, aber die Andersgläubigen haben auch ein Recht auf Religionsfreiheit. Das BVG stellt ausdrücklich fest, dass es auch um die Freiheit geht, nicht von der Religionsausübung anderer belästigt zu werden.

    „Schließlich trifft die von der Beschwerdeführerin in Anspruch genommene Freiheit der Betätigung ihrer Glaubensüberzeugung durch das Tragen des Kopftuchs in Schule und Unterricht auf die negative Glaubensfreiheit der Schülerinnen und Schüler. Art. 4 Abs. 1 und 2 GG, der die negative wie die positive Äußerungsform der Glaubensfreiheit gleichermaßen schützt, gewährleistet auch die Freiheit, kultischen Handlungen eines nicht geteilten Glaubens fern zu bleiben; das bezieht sich auch auf Kulte und Symbole, in denen ein Glaube oder eine Religion sich darstellt. Art. 4 GG überlässt es dem Einzelnen zu entscheiden, welche religiösen Symbole er anerkennt und verehrt und welche er ablehnt. Zwar hat er in einer Gesellschaft, die unterschiedlichen Glaubensüberzeugungen Raum gibt, kein Recht darauf, von fremden Glaubensbekundungen, kultischen Handlungen und religiösen Symbolen verschont zu bleiben. Davon zu unterscheiden ist aber eine vom Staat geschaffene Lage, in welcher der Einzelne ohne Ausweichmöglichkeit dem Einfluss eines bestimmten Glaubens, den Handlungen, in denen dieser sich manifestiert, und den Symbolen, in denen er sich darstellt, ausgesetzt ist Insofern entfaltet Art. 4 Abs. 1 und 2 GG seine freiheitssichernde Wirkung gerade in Lebensbereichen, die nicht der gesellschaftlichen Selbstorganisation überlassen, sondern vom Staat in Vorsorge genommen worden sind (vgl. BVerfGE 41, 29 ); dies bekräftigt Art. 140 GG in Verbindung mit Art. 136 Abs. 4 WRV, wonach es verboten ist, jemanden zur Teilnahme an religiösen Übungen zu zwingen.“

    http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg71-03.html

    Deshalb: Keine Kopftücher für Lehrerinnen, heute nicht und in Zukunft auch nicht.

  2. Oktober 16, 2007 1:16 pm

    herr abc wenn es um islam und israel geht, sie sind immer der erste (mit verschiedene Namen) bei mir auftritt.

    Ihre Beitraege weisen zwei merkmale vor, islam feindlich und israel freundlich.In letzter zeit fiel mir auf dass sehr viele blogs und websites (wie die pilze am boden) die gleiche eigenschaft haben.

    Für mich nicht mehr als eine Weitere psychologische kriegsfuhrüng gegen Muslime und Islam.

    Hier gehts leider nicht um Rechtliche Fragen, wenn sie kommentieren wollen klicken Sie auf jeweiligen Link dann werden Sie viel schlauer

    ich habe für Sie sogar den Mühe gemacht.
    http://www.jurblog.de/?s=kopftuch
    http://www.jurblog.de/2006/11/29/prozess-um-kopftuch-verbot-in-bayern/
    http://www.jurblog.de/2006/11/08/selbstkritik-um-das-kopftuch-geht-es-laengst-nicht-mehr/

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