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Moscheen in Deutschland – Islam nicht nur im Hinterhof

Oktober 16, 2007

Der Neubau von Moscheen in Deutschland sollte nach Ansicht des Zentralkomitees der deutschen Katholiken eine Selbstverständlichkeit sein. Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte ZdK-Präsident Hans Joachim Meyer, islamische Gebetsstätten dürfe es nicht nur in Hinterhöfen geben, die Muslime hätten vielmehr ein Recht auf würdige Gotteshäuser. Zugleich müsse beim Moschee-Bau aber berücksichtigt werden, dass dieser sich in „das geschichtlich gewachsene Bild der Stadt“ einfüge.

Meyer sprach sich dafür aus, gegenüber dem Islam in Deutschland „ohne Zugeständnisse“ an allen westlichen Grundwerten festzuhalten, zugleich aber Traditionen der Muslime zu respektieren und zu tolerieren. Dazu gehöre auch das Tragen von Kopftüchern. Die Zeiten, in denen es für eine Frau selbstverständlich war, nicht mit Hosen und nur mit Kopfbedeckung den Gottesdienst zu besuchen, seien ja auch in der katholischen Kirche noch nicht so lange her, bemerkte er.

Wichtig sei es, einen Islam in Westeuropa zu fördern, der von Freiheit und Toleranz geprägt sei. „Dazu wollen wir beitragen“, sagte er. Der christlich-islamische Dialog stehe erst am Anfang und müsse „ohne irgendwelche Blauäugigkeit“ geführt werden.

Moscheen in Deutschland – Islam nicht nur im Hinterhof – n-tv.de.

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