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Wider dem Terrorismus!

September 7, 2007

Köhler: „Extremismus und Terrorismus kennt keine religiösen oder ethnischen Grenzen“

(krm)Anlässlich der jüngsten Festnahmen von Terrorverdächtigen in Oberschlehdorn und des bevorstehenden 6. Jahrestags des 11. September 2001 verurteilen die im Koordinationsrat der Muslime in Deutschland KRM gemeinsam wirkenden muslimischen Verbände Terror und Gewalt im Namen ihrer Religion auf das Schärfste. Dieser erneute Versuch des Missbrauchs der friedlichen und friedliebenden Religion des Islams für extremistische und terroristische Interessen ist eine existenzielle Belastung des Miteinanders von Muslimen und Nichtmuslimen in unserer Gesellschaft.

Der KRM ruft alle Muslime in Deutschland auf, sich für den Frieden in der Gesellschaft einzusetzen und jeglichen extremistischen Ideologien eine deutliche Absage zu erteilen und ihnen keinen Platz in Moscheen zu gewähren.

Der KRM stellt jedoch auch fest, dass Islamfeindlichkeit und Antisemitismus in den letzten Wochen und Monaten erschreckende Maße angenommen haben.

Dr. Ayyub Köhler, Sprecher des Koordinationsrats, sagte: „Ich hoffe, dass diese ungeheuerlichen Anschlagsvorbereitungen von mutmaßlichen Terroristen nicht erneut alle Muslime unter Generalverdacht stellen lassen. Viele Muslime haben das Gefühl, als religiöse Menschen in dieser Gesellschaft keinen Platz mehr zu finden. Es muss unsere gemeinsame Aufgabe sein, das friedliche Zusammenleben so zu organisieren, dass keiner mehr Angst vor dem anderen hat. Die Vorstellung, dass insbesondere Konvertiten anfällig für extremistische Positionen sind, weise ich entschieden zurück. Extremismus und Terrorismus kennt keine religiösen oder ethnischen Grenzen.“

Die unsäglichen Äußerungen von einigen Schriftstellern oder Politikern, zum Teil auch in europäischen Nachbarstaaten, die den Islam und den Qur`an als das „eigentliche Problem“ bezeichnen, machen uns betroffen.

Der KRM befürchtet eine weitere Erhöhung des Drucks auf die überwältigende Mehrheit der friedliebenden Muslime in Deutschland, die die doppelten Opfer, dieser Anschläge und Anschlagsversuche sind.

Der KRM appelliert an Politik und Gesellschaft, die Muslime nicht als Teil des Problems sondern als Teil der Lösung zu begreifen und unterstreicht die gemeinsame Verantwortung die Auseinandersetzung mit extremistischem Gedankengut zu führen, um das friedliche Miteinander in diesem Land zu sichern.

http://www.islamische-zeitung.de/?id=9299

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