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Bundesinnenminister warnt vor zunehmender Netzspionage

Mai 23, 2007

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hat auf dem 10. IT-Sicherheitskongress in Bonn vor einer „massiven Zunahme von asymmetrischen Bedrohungen im Internet“ gewarnt. Die Angriffe seien zunehmend darauf ausgerichtet, Regierung und Wirtschaft auszuspionieren. Er warnte auch vor unkontrolliertem Outsourcing: „IT-Dienstleistungen für neue Geschäftsmodelle und Verwaltungsabläufe werden immer öfter zentralisiert und ausgelagert. Die Beauftragung von Externen enthält jedoch die Gefahr, sich verdeckte Spionageprogramme einzufangen.“

Schäuble betonte, dass Schadprogramme „weniger darauf ausgerichtet sind, direkten Schaden auszurichten, sondern Kontrolle über den Computer zu erlangen und Daten auszuspionieren“. Ziel sei es, eine anhaltende Präsenz auf dem infizierten Computer zu erreichen, um Daten über einen langen Zeitraum zu sammeln und sie beispielsweise gewinnbringend an andere Kriminelle zu verkaufen. Immerhin 75 Prozent der 2005 ausgewerteten Schadprogramme seien darauf angesetzt gewesen, Daten auszuspionieren.

heise online – Bundesinnenminister warnt vor zunehmender Netzspionage.

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