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Muslime: „Wir fühlen uns wie die Juden vor 1933“

Mai 18, 2007

Das christliche Medienmagazin pro berichtet:

Mehr als ernüchternde Einblicke hinter die Kulissen der zweiten Islamkonferenz, die am vergangenen Mittwoch in Berlin stattfand, bietet ein Beitrag in der aktuellen Ausgabe des Hamburger Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“. Muslimische Vertreter sollen sich etwa über die Berichterstattung der Medien mit dem Hinweis geäußert haben, sie fühlten sich derzeit „wie die Juden“ vor der Machtergreifung der Nazis.

Also dieser Vergleich geht nun wirklich zu weit! Denn wie sah die Lage der Juden in Deutschland vor 1933 aus? Etliche Menschen begegneten ihnen mit einer Mischung aus Angst und Hass. Man behauptete, sie würden eine gesunde Gesellschaft zersetzen. Karnevalsumzüge glänzten mit rassistischen Darstellungen, Karikaturen verunglimpften die Juden als Kollektiv. In Zeitschriften und anderen Veröffentlichungen wurden die Angehörigen dieser religiösen Minderheit ständig attackiert, teils sogar mit Ratten verglichen. Eine kleine Flut von Büchern mit dem Tenor „Die Juden sind unser Unglück“ – an denen sich manch einer eine goldene Nase verdiente – schwappte durchs Land. Eine zentrale Forderung aus Kreisen von Judenhassern lautete, die weitere Einwanderung von Ostjuden zu verhindern. Wer Juden verteidigte, wurde selbst öffentlich zur Zielscheibe gemacht. Man streute völlig unsinnige Behauptungen und Gerüchte über sie – bis hin zur Legende von der großen Weltverschwörung -, die vom intellektuellen Bodensatz der Gesellschaft begeistert aufgenommen wurden. Gleichzeitig blühte ein sogenannter Salon-Antisemitismus im Bildungsbürgertum. Es bildeten sich erste antisemitische Parteien heraus. Erste Gewalttaten hatten gezielt Juden als Opfer. Die allermeisten Juden reagierten auf diese Daueranfeindungen friedlich und hofften still, dass sich diese Hysterie bald wieder legen würde.

Wie man die Situation der Juden vor 1933 mit der Situation der Muslime im Jahr 2007 vergleichen kann, ist mir vor diesem Hintergrund unbegreiflich.

Watchblog Islamophobie.

3 Kommentare leave one →
  1. Mai 19, 2007 3:00 pm

    Chavez fordert Entschuldigung vom Papst für Indianer-Rede
    Sa Mai 19, 2007 11:19 MESZ

    Caracas (Reuters) – Venezuelas Präsident Hugo Chavez hat von Papst Benedikt XVI. eine Entschuldigung für die Darstellung verlangt, die Katholische Kirche habe die Indianer in Lateinamerika erlöst.

    Chavez warf dem Papst am Freitag vor, in einer Rede in Brasilien den „Holocaust“ nach der Entdeckung der Neuen Welt 1492 zu ignorieren. „Mit allem gebührenden Respekt, Sie sollten sich entschuldigen, denn es gab hier wirklich einen Völkermord und wenn wir das leugnen würden, würden wir unser tiefstes Selbst verleugnen“, sagte der Präsident.

    Der Papst hatte in einer Rede während seines jüngsten Brasilienbesuchs erklärt, die Kirche habe sich den Eingeborenen in Lateinamerika nicht aufgezwungen. Vielmehr hätten die Stämme die Ankunft der Priester im Zuge der spanischen Eroberung still herbeigesehnt. Die Ureinwohner des Landes hatten diese Darstellung in der vergangenen Woche empört zurückgewiesen und die Rede als „arrogant und respektlos“ bezeichnet.

    Während der von der Katholischen Kirche unterstützten Kolonialisierung Lateinamerikas starben Millionen von Ureinwohner durch Krankheiten, Massakern und den Folgen von Versklavung. Benedikts Vorgänger Papst Johannes Paul II. hatte 1992 in einer Rede Fehler bei der Evangelisierung der einheimischen Stämme eingeräumt.
    http://de.today.reuters.com/news/NewsArticle.aspx?type=topNews&storyID=2007-05-19T091915Z_01_NEI933546_RTRDEOC_0_VENEZUELA-PAPST-UREINWOHNER.xml

  2. M. Droska permalink
    Mai 19, 2007 9:01 pm

    Sagen wir einmal so. Viele Menschen begegnen den Muslimen mit Mißtrauen, Angst und Hass, seit die USA einen Generalverdacht gegen Muslime ausgesprochen hat.Alle Regierungen der westlichen Welt haben dies unkrittisch und unbesehen übernommen.Es wird behauptet, das Muslime terroristisch sind und der Islam zum Terrorismus erziehe. Es wird behauptet die Muslime wollten die Welt zerstören und Terrorismus verbreiten. Der Prophet Mohammed wird in Karrikaturen verhöhnt und Muslime immer als die Bösen dargestellt, selbst in Hollywood-Filmen.Viele Artikel und Bücher werden veröffentlicht, in denen die Muslime schlecht gemacht und als Gefahr dargestellt werden.Selbst unschuldige muslimische Opfer werden als Täter dargestellt wie in Guantanamo und bekommen immer die Schuld zugeschoben.Selbst wenn ein anderer Staat Völkermord an den Muslimen begeht wie in Irak, Afghanistan und Palästina sind die Opfer angeblich die Täter und werden im Kollektiv bestraft von der Westlichen Welt, USA und Israel.
    Sogar in der deutschen Politik stellt man sich gegen die Muslime, indem man sie unter Generalverdacht stellt, geheim überwachen läßt,unsinnige Beschränkungen auferlegt und Bekleidungsverbote erläßt. Man ist auch nicht bereit unschuldige Menschen aus Guantanamo zu übernehmen weil es Muslime sind.Verschleppungen und Folter durch die USA wurdenstillschweigend zugelassen. Entschuldigungen oder Hilfe bekommen die Opfer nicht.(Hr. El-Masri,Hr. Kurnaz und Hr. Zammar der dank Deutschland und der USA noch 12 Jahre in einem syrischen Foltergefängnis aushalten muß)Rechtsradikale werden stärker und die Stimmung gegen die Muslime schlägt ins negative um.
    Gewalttaten gegen die Muslime werden in Irak, Afghanistan, Palästina,Usbekistan, China, Großbritannien,Tschetschenien, Guantanamo u.s.w.durchgeführt. Iran wird als Schlecht dargestellt, weil er auf seinem Recht beharrt Atom für friedliche Zwecke nutzen zu können. Presse und Medien bauschen diese Lüge der USA und Großbritannien auf und manipulieren damit die Öffendlichkeit.
    Menschenleben der Muslime sind ca 2000 € wert das Menschenleben der Amerikaner dagegen 147.000€
    Die meisten Muslime verhalten sich friedlich und hoffen, das dieser Schwachsinn aufhört. Andere wehren sich gegen die an ihnen verübten Gewalttaten. Beide Gruppen aber werden als Terroristen verschrieen.
    Der einzige Unterschied zwischen den Juden v0n 1933 und den Muslimen 2007 ist, die Verfolgung der Muslime geschieht weltweit, die Juden wurden nur auf begrenztem Gebiet verfolgt.Aber die Muslime haben vieleicht einen Trost. Wenn der Schwachsinn vorbei ist dürfen sie sich alle Straftaten ungestraft erlauben. Vom Völkermord über ethnische Säuberungen und illegalen Kriegen. Als Beispiel braucht man sich nur die Juden anzusehen.Strafe haben diese für ihre Verbrechen nicht zu befürchten. Weil alle Welt diese Straftaten zuläßt.

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