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Auf dem Weg in die Unfreiheit » Too Much Cookies Network

Mai 14, 2007

Einen herrlichen Beitrag von Karen Horn gibt es beim Deutschland Radio, in dem sie den zunehmenden Eingriff des Staates in der Interaktion zwischen den Bürgern kritisiert und darstellt, wie die Bevormundung durch die „Besserwisser“ Politiker den Weg für die Unfreiheit ebnet.

Unsere Gesellschaft ist kein fertiges, bestehendes, großes Ganzes, ebenso wenig wie der Staat. Die Gesellschaft setzt sich aus einer riesigen Zahl von Individuen zusammen, von denen viele irgendwie miteinander interagieren. Die Gesellschaft hat keine eigene, unabhängige Substanz. Sie ist nichts anderes als eine Art fotografische Momentaufnahme der Interaktion von mitunter höchst unterschiedlichen Menschen. Als Mensch, als Teil der Schöpfung ist das Individuum Selbstzweck. Jedes Individuum hat ein Anrecht auf ein freies und selbst bestimmtes Leben nach seinem eigenen Willen – soweit damit nicht die Freiheitsrechte anderer Menschen verletzt werden. Das Individuum einer gesellschaftlichen Rationalität unterzuordnen, ist eine Ungeheuerlichkeit.

Dass der deutsche Staat inzwischen tatsächlich sehr weit in das Leben der Einzelnen eingreift, sieht man nicht zuletzt an der Notwendigkeit, immer neue Gesetze zu erlassen. Allein das Festhalten an solchen Begrifflichkeiten wie „Werte“ oder „Leitkultur“ deutet daraufhin, dass eine Harmonisierung (1) der Gesellschaft angesteuert wird.

Auf dem Weg in die Unfreiheit » Too Much Cookies Network.

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