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ExxonMobil und die Erderwärmung – Ungeliebte Wahrheit

Januar 18, 2007

Am 3. Januar veröffentlichte die bekannte US-Organisation „Union of Concerned Scientists“ (UCS, „Vereinigung Besorgter Wissenschaftler“) einen Bericht, in dem detailliert dargelegt wird, daß der US-Ölkonzern ExxonMobil jahrelang Gelder aufgewendet hat, um Zweifel an der globalen Erwärmung und dem Zusammenhang mit dem steigenden Gehalt an Kohlendioxid in der Atmosphäre zu schüren.

Demnach wandte der Konzern genau die gleichen Strategien an, mit denen die Tabakindustrie jahrzehntelang versuchte, einen Zusammenhang zwischen Rauchen und zahlreichen Erkrankungen zu verschleiern. Zwischen 1998 und 2005 setzte der Konzern knapp 16 Millionen US-Dollar zur „Unterstützung“ von mindestens 43, in dem Bericht namentlich aufgeführten Organisationen ein. Neben diesen Zahlungen stehen sich die unterschiedlichen Organisationen auch durch einige wenige Personen, die bis zu 11 der Organisationen gleichzeitig durch unterschiedliche Tätigkeiten verbunden sind, nahe.

Innerhalb dieses „Netzwerks“ wird eine kleine Zahl von Kritikern an den allgemein anerkannten Hintergründen der Erderwärmung immer wieder zitiert und wechselseitig auf sie und einander verwiesen, so daß der Eindruck einer breiten Front von Kritikern entsteht, obwohl diese tatsächlich nur auf einige wenige Stimmen zurückgeht und letztlich zu einem bedeutenden Teil von ExxonMobil finanziert wird.

ExxonMobil stellt sich dabei – auch in einer „Antwort“ auf den UCS-Bericht – auf den Standpunkt, man bemühe sich hierbei nur um eine solide Wissenschaft, da es im Bereich der Klimaforschung noch viel zu lernen gebe und handele keineswegs aus eigenem wirtschaftlichen Interesse.

Außerdem setzt das Unternehmen seine „guten Beziehungen“ zu der US-Regierung unter Präsident George W. Bush und zahlreichen weiteren Politikern gezielt ein, um Gesetzesänderungen zum Klimaschutz zu verhindern oder zumindest zu verzögern und auch öffentliche Verlautbarungen von Politikern entsprechend zu beeinflussen.

„Wenn man genau hinsieht, ist ExxonMobils hinterhältige Strategie ebenso offensichtlich und unbestreitbar wie die wissenschaftliche Forschung, die sie diskreditieren soll“, sagte Seth Shulman, einer der Autoren des UCS-Berichts. „Die Dokumentenspur zeigt, daß ExxonMobil, um seinen Unternehmensinteressen zu dienen, einen großen Hallraum anscheinend unabhängiger Gruppen geschaffen hat, mit dem ausdrücklichen Zweck, Fehlinformationen über die globale Erwärmung zu verbreiten.“

Alden Meyer, Direktor für Strategie und Taktik der UCS, rief kaum verhohlen zu einem Boykott des insbesondere durch die Marken Esso und Mobil bekannten Konzerns auf, als er sagte: „ExxonMobil muß für seine zynische Desinformations-Kampagne über die globale Erwärmung zur Verantwortung gezogen werden. Konsumenten, Aktionäre und der Kongreß sollten dem Unternehmen laut und klar zeigen, daß sein Verhalten in dieser Angelegenheit inakzeptabel ist und sich ändern muß.“

3 Kommentare leave one →
  1. Januar 19, 2007 4:22 pm

    ich finde den bericht unlogisch.
    man hört in den mainstreammedien nichts über diese kampagne… sondern nur permanent etwas von dem co2 problem.
    und da die mainstreammedien von den selben leuten kontrolliert werden wie bush..und über ein paar ecken auch exxon mit im selben spiel ist..fällt es mir schwer dieser variante mehr glauben zu geben als der variante: das die erderwärmund so dargestellt wird, als ob wir was ändern könnten, indem wir weniger autofahren….
    und das was geändert wird, wenn der weltbevölkerung eine weltökosteuer auferlegt wird… welche dann in die selben taschen fliessen, die für unser weltdesaster zuständig sind.
    greenpeace macht massiv propaganda für das co2 problem aber streiten chemtrails ab…. etc
    http://www.dglr.de/foren/viewtopic.php?t=64&view=previous&sid=40b05d2d0f2da223ad24abe64fcaa52d
    http://infowars.wordpress.com/tag/chemtrails/
    http://www.norbertmoch.de/_diverses/Chemtrails.htm
    hier steht das mit der weltökosteuer…
    der exxonartikel ist ein strohmannproblem…
    problem reaction solution

  2. Januar 19, 2007 7:11 pm

    achso und noch ein schöner artikel dazu!
    http://infowars.wordpress.com/2007/01/16/301/

  3. Fritz permalink
    April 3, 2007 5:37 am

    Hallo ,

    eines ist klar, das das Klimawandelproblem eine reine Propaganda ist, und auch dazu dienen wird, um z.b. die Steigerung der Benzinpreise, Ökosteuer etc zu rechtfertigen.

    Aber das Menschen überhaupt keinen Einfluss auf das Wetter/Klima haben, das halte ich für naiv.Natürlich ist nicht CO2 das Hauptproblem, sondern überall, wo massive Eingriffe in die Natur gemacht werden, wird sich wohl oder übel die Erde ein wenig „rächen“ – wenn man z.b. die natürlichen Sauerstofferzeuger wie Bäume massenweise abrodet, kann das nicht gut sein.

    Das Menschen doch erheblichen Einfluss, und das bewusst, auf das Klima haben, zeigen ja schon die Chemtrails.
    Ich bin mir sicher, das durch diese „Chemtrails“ genau das erreicht wird, was man zu verhindern glaubt, nämlich die Glob. Erwärmung.
    Vielleicht hängt das ja noch mit der Zeit der globalen Eiszeit zusammen, das man eben damals gegen die globale Abkühlung was unternahm, und jetzt hat man dadurch die globale Erwärmung konstruiert. Und weil ja die Wissenschaft selten die Fehler bei sich selbst sucht, sind nicht diese Experimente Schuld, sondern natürlich das „Co2“, aber halt auch nur das Co2 des Normalbürgers🙂

    Fazit: Menschen haben sicher grossen Einfluss auf das Klima, die Umweltkatastrophen, aber halt nicht so, wie man es uns in den Medien weismachen will. Sondern die Hauptverursacher sind, ohne die Verantwortung abschieben zu wollen, Industrie und Wissenschaft.

    Ich kann mich nämlich nicht errinnern, ein Auto erzeugt, Bäume gerodet oder sonstwas gemachcht zu haben. Natürlich sind da nicht die vielen Arbeiter daran Schuld, die nur ihr Brot verdienen wollen.
    Was ich meine: Man hört von Schreckenszenarien, will den Autofahrer mit Ökosteuer belasten, das Osterfeuer verbieten etc.
    Während die Industrie weiter Tag für Tag offen ihre Giftstoffe austossen dar, und vor allem: Genau diese Verhassten Pkw´s erzeugt.

    Und man sieht die Verwirrtheit der Politiker, einerseits will man die Mobilität im Berufsleben fördern, wenn in der Heimatregion schwerz arbeit zu finden ist, und dann bestraft man diese Mobilität.
    Öffentliche Verkehrsmittel benutzen? Abgesehen, das es manchmal unmöglich ist, fahren die auch nicht mit Luft, und eine Strassenbahn, ein Zug braucht auch nicht weniger Strom als eine Glühbirne, die man verbieten will ..

    Die Globale Volks-Verdummung, gesteuert durch die Medien ist glaube ich gefährlicher als die Klimawandelhysterie.

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