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Jeden Tag fließt Blut in Irak

Dezember 13, 2006

Es vergeht kein Tag in Irak, an dem keine Leiche auf der Straße liegt

Laut irakischen Sicherheitsquellen zufolge ist der Anblick von auf der Straße liegenden identitätslosen irakischen Leichen zu einem gewöhnlichen Bild in Irak geworden und fast jeden Tag werden ungefähr 50 Tote gefunden. Es wurde berichtet, dass auch gestern insgesamt 64 Tote geborgen wurden. Außerdem fand man im Norden Bagdads und im Nordwesten Iraks Tote, deren Körper Spuren von Folterungen vorwiesen und ihre Hände und Augen verbunden waren.

Es wird vermutet, dass die Personen mit Schüssen getötet wurden, nachdem sie gefoltert wurden. Sie waren Opfer des Konfessionskrieges in Irak. Die Machtlosigkeit der irakischen Regierung ist zusätzlich Grund zur Sorge. In der Hauptstadt Bagdad wurden in den letzten Tagen 60 Menschen gefunden, die nach Folterungen mit Waffenschüssen getötet worden waren. Am Samstag waren es 18 Tote.

Außerdem wurde berichtet, dass die Zahl der durch einen Selbstmordanschlag getöteten Menschen nun über 45 seien und über 100 Menschen verletzt sind. Das Innenministerium korrigierte seinen Bericht über den Selbstmordanschlag auf dem Tayran-Platz. Er sei nicht durch einen mit Bomben ausgestatteten Selbstmörder sondern durch einen mit Sprengsatz gefüllten Wagen gemacht worden. Laut dem Innenministerium wurde zur gleichen Zeit im Stadtzentrum ein weiterer Anschlag ausgeübt, es gab aber keine näheren Angaben hierzu. (ab)

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