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Der Vorsitzende der IGMG, Yavuz Celik Karahan, „Wir verurteilen den Staatsterror der israelischen Armee auf das Schärfste“

November 11, 2006

Der Vorsitzende der IGMG, Yavuz Celik Karahan, kritisierte in einer Pressemitteilung den Staatsterror der israelischen Armee
Yavuz Celik Karahan bewertete in einer Erklärung die seit einer Woche von der israelischen Armee betriebenen Operationen im Gaza-Streifen und sagte: „Die seit einer Woche andauernde Operation „Herbstwolke“ im Gaza-Streifen ist der Vorbote eines aufkommenden dunklen Schattens auf dem Gewissen der Menschheit. Während wir noch den Schmerz dieser nun seit einer Woche anhaltenden Operation, bei dem über 60 Palästinenser gestorben sind, in unserem Herzen verspürten, erreichte uns die Nachricht, dass 18 unschuldige Zivilisten im Schlaf ermordet wurden und dies, nachdem zuvor ein Waffenstillstand verkündet worden war. Gegenüber diesem Verbrechen an der Menschlichkeit sind alle Worte der Verurteilung unzureichend. Kein Wort der Entschuldigung, kein Rücktritt hat eine Bedeutung neben dem Leben dieser Menschen, die morgens um fünf im Schlaf in ihren Häusern mit dem Feuer aus Panzern und Helikoptern ermordet worden sind. Der Einsatz von unverhältnismäßiger und zielloser Gewalt und die Tötung von aus mehrheitlich Frauen und Kindern bestehenden Zivilisten, ist mittlerweile zum „israelischen Standard“ geworden.
Wir sind umso mehr bestürzt, dass internationale Organisationen, von denen erwartet wird, dass sie im Namen der Menschenwürde dieser Armee gegenüber, die es geschafft hat, dieses Verbrechen an der Menschlichkeit zum Standard zu machen, die nötige Reaktion nicht zeigen. Diese Gewalt und Unterdrückung des israelischen Staates ist eine große Gefahr für den Frieden im Nahen Osten und auf der ganzen Welt. Wir fordern jeden mit Herz und Gewissen, jeden der nicht einfach nur zusehen kann, wenn die Menschenwürde mit Füßen getreten wird, dazu auf, diesem anhaltenden Staatsterror gegenüber ihre Ablehnung in einem demokratischen Rahmen zu zeigen.“

„Es darf nicht vergessen werden, dass alle Mächte, die ihre Macht mit Gewalt legitimieren wollten, ihren Platz in der Menschheitsgeschichte als einen schwarzen Fleck eingenommen haben.“ Karahan unterstrich seine Solidarität mit den Palästinensern. Es werde alles Mögliche getan, um den Schmerz der betroffenen Familien zu lindern. Er forderte alle Nichtregierungsorganisationen und internationale Organisationen dazu auf, diesem Verbrechen an der Menschlichkeit Einhalt zu gebieten.

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