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Migrantenkinder werden in der Schule zu wenig gefordert

Oktober 31, 2006

Sozialforscher: „Die Einteilung in leistungsstarke und leistungsschwache Schüler und Schultypen hemmt die Entwicklung leistungsschwächerer Schüler“

Eine Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) zeigt, dass der Bildungserfolg von Kindern mit Migrationshintergrund nicht nur von Sprachkenntnissen abhängt, sondern auch vom Vertrauen der Lehrer in ihre Fähigkeiten. Das ergaben Forschungen in den USA. Von Kindern mit Migrationshintergrund werde weniger erwartet. Je niedriger die Messlatte liege, desto wahrscheinlicher sei es, dass die Schüler tatsächlich schlechtere Ergebnisse erzielen. Auch negative Stereotype können laut der Studie dazu führen, dass der Anspruch der Schüler an die eigene Leistung sinkt.


Darüber hinaus zeigt die Studie, dass die Entwicklung leistungsschwächerer Kinder durch die Einteilung in leistungsstarke und leistungsschwache Schüler und Schultypen gehemmt wird. Dadurch werde die Bildungsungleichheit weiter verstärkt. Davon seien vor allem Migrantenkinder betroffen, da sie häufiger die Hauptschule besuchten.
Sozialforscher forderten daher heterogen zusammengesetzte Schulkassen mit höheren Leistungsanforderungen. (hv)

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