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Britische Terroristen sind uninteressant, Fortgesetztes Schweigen

Oktober 31, 2006

Wie hier bereits am 7. Oktober berichtet, waren Ende September beziehungsweise Anfang Oktober zwei britische Staatsbürger verhaftet worden. Bei der Durchsuchung des Hauses von Robert Cottage war nach Aussage von Polizeibeamten die größte jemals im Land gefundene Menge Chemikalien zur Sprengstoffherstellung gefunden worden.

Bei der Durchsuchung des Hauses von David Bolais Jackson waren unter anderem mehrere Raketenwerfer und ein Strahlenschutzanzug gefunden worden.

Anders als in zahllosen, weitaus harmloseren Fällen – an denen allerdings Muslime beteiligt waren – verzichteten sowohl britische als auch internationale Medien fast vollständig darauf, über diesen Fall zu berichten. Es fällt schwer, nicht anzunehmen, daß der entscheidende Unterschied hier ist, daß es sich hier um Männer mit Beziehungen zum „rechten Rand“ – und vermutlich Christen – handelt.

Am Dienstag nun waren Cottage und Jackson zum ersten Mal im Rahmen einer Voruntersuchung einem Richter vorgeführt worden. Als vorläufiges Datum für die Hauptverhandlung vor dem Bezirksstrafgericht in Manchester wurde der 12. Februar 2007 festgelegt.

Auch dies war britischen – ganz zu schweigen von internationalen – Medien wiederum kaum eine Meldung wert. Zwar veröffentlichte die britische BBC am Dienstag eine äußerst knappe Meldung, sprach darin aber nur von einer Anklage wegen „des Besitzes von explosiven Material“ und erwähnte mit keiner Silbe die vorangegangen Äußerungen der Polizisten. Gleiches gilt für Meldungen der International Herald Tribune und des Fernsehsenders ITV.

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