Die Iranische PKK wird von USA unterstützt

Pejak iranische pkk amerika unterstuetzungPJAK-Führer behaupten dass, sie unterhielten direkte oder indirekte Gespräche mit amerikanischen Behörden. Ihr Chef, Rahman Haj-Ahmadi, war im vergangenen Sommer sogar in Washington.

Nicht nur die Türkei, auch Iran hat einen Kurdenkonflikt. Doch der spielt sich fernab der internationalen Aufmerksamkeit ab. Werden die Medien derzeit doch beherrscht von der Eskalation an der türkisch-irakischen Grenze und der damit verbundenen Kriegsrhetorik und den beinahe panischen Vermittlungsversuchen der USA. Ungefährlich aber ist der Konflikt in Iran deshalb nicht. Schlimmer noch: Er birgt mindestens ebenso viel explosives Potenzial wie jener im Nachbarland Türkei.

Auch die Muster ähneln sich: PJAK-Terroristen überqueren regelmäßig die Grenze, überfallen und töten iranische Soldaten, bevor sie sich wieder in ihre Verstecke zurückziehen, hoch oben in den Bergen der autonomen Kurdenregion im Nordirak.

Die Mitglieder der Partei für Freies Leben in Kurdistan (PJAK) führen seit Jahren einen Aufstand gegen Iran. Ähnlich wie die kurdische Arbeiterpartei PKK an der Grenze zur Türkei, kontrolliert die PJAK einen Großteil des irakisch-iranischen Grenzgebiets. Doch während die Amerikaner ebenso wie die Europäer die PKK als terroristische Organisation betrachten, behaupten PJAK-Führer, sie unterhielten direkte oder indirekte Gespräche mit amerikanischen Behörden. Ihr Chef, Rahman Haj-Ahmadi, war im vergangenen Sommer sogar in Washington.

Iran kann in der Auseinandersetzung - anders als die Türkei - nicht auf die Unterstützung der Amerikaner zählen. Vielmehr wirft die Teheraner Regierung ihrem Erzfeind in Washington vor, die iranisch-kurdischen Guerillas in ihrem Kampf sogar noch zu unterstützen und auf sie als Stellvertreter in einem Krieg gegen Iran zu setzen. Washington streitet das vehement ab.

Nach eigenen Angaben hat die PJAK ungefähr 3000 Kämpfer im Nordirak, Zehntausende weitere aber in Iran selbst.

new york times

USA, Deutschland und Israel kooperieren mit Terroristen im Irak gegen Iran

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